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Das künstlerische Schaffen Chinas und das der DDR wurden vom Beginn der 50er Jahre bis zum Ende der 80er Jahre vom „Sozialistischen Realismus” geprägt. Diese unter dem Einfluss der sowjetischen Kunst entstandene künstlerische Sprache ist ein Zeichen der Kunstepoche geworden und wurde „Sozialistischer Realismus" genannt. Der sozialistische Realismus als kulturelles Erbe wird in der chinesischen und deutschen zeitgenössischen Kunst neu rezipiert, dessen Erfolg zeigt sich deutlich auf dem internationalen Kunstmarkt. Nach der erfolgreichen Konferenz in der letzten Station Chongqing wird eine Fortsetzung der Konferenz „Erbe und Erneuerung“ in Guangdong stattfinden und weiter über den Sozialistischen Realismus im Zuge der Ästhetisierung diskutieren sowie über die Frage, wie seine charakteristische Sprache in zeitgenössischer Kunst als neu besinntes Symbol angewendet wird. Diese Konferenzreihe gilt der Reflexion und Rekonstruktion von Sinn und Wirkung des Sozialistischen Realismus in deutscher und chinesischer Kunst. Geplant ist eine eintägige Konferenz mit 6 Experten aus Deutschland, USA und China und ca. 100 Zuhörern. Mit 6 Referaten (über Freikunst, Architektur, Neujahrsbild, Lingnan Schule, Chinesische Kunst nach den 80er Jahren) als Einführung sollten sich weitere Diskussionen über die festgelegten Themen anschließen.
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10.11., 9:00 - 17:00; Konferenzpavillon, Deutschland-Promenade
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