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In der Konferenzreihe „Erbe und Erneuerung II“ wird neben der Diskussion über Sozialistischen Realismus als kulturelles Erbe in der zeitgenossischen deutschen und chinesischen Kunst ein neues Forschungsthema zum Industrie- und Produktdesign präsentiert. In der Geschichte des Industrie- und Produktdesigns gibt es viele unbekannte Felder, wo die wechselseitige Beeinflussung zwischen Deutschland und China deutlich erkennbar ist. Beispielsweise erzielte in den 1950er/60er Jahren ein hoch begabter chinesischer Student an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee großen Erfolg: Li Ting Yi verdanken einige Klassiker des DDR-Designs ihren Ursprung. Die Konferenz wird sich zuerst mit folgenden Fragen befassen: Wie war Industriedesign zwischen den 50er und 80er Jahren in der DDR und in China charakterisiert? Wurde Industriedesign von dem Sozialistischen Realismus beeinflusst? Ist Design im Sozialismus nur ein historischer Scherbenhaufen oder auch tauglich zum Beerben? Durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen wird ein ganz neuer Blickwinkel in der Designgeschichte aufgezeigt. Darüber hinaus werden sich Experten mit Designstudenten und Industriefabrikanten gemeinsam über die für die Entwicklung des Industrie- und Produktdesigns wichtigen Fragen beschäftigen: Wie und wodurch unterscheidet sich gutes Design von Styling? Wie soll man mit den der Menschheit (noch) zur Verfügung stehenden Ressourcen im Designprozess umgehen? Als Ehrengast wird ein deutscher Experte des DDR-Designs, Herr Günter Höhne, eingeladen werden. Er hat mehren Bücher über DDR-Design veröffentlicht. Seine neusten Werke sind: „Das große Lexikon DDR-Design“, Komet Verlag Köln 2008; und „Produktkult(ur) – Das DDR-Designbuch“, Komet Verlag Köln 2008. 
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24.11. - 25.11.,Zeit wird bekannt gegeben; Shantou Universität Cheung Kong School of Art & Design
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