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Guangzhous Universitäten und die Initiative "Projekt 211"
Datum: 7.Sep. 2008    
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Schlagworte: Guangzhou    Universität    Hochschule    DAAD    Projekt 211    
 
Mit siebzehn Hochschulen ist Guangzhou in der Tat eine Universitätsstadt. Die Campi der Sun Yat-sen-Universität gelten als die größten der Guangzhouer Universitätslandschaft.

Seit 1995 betreibt China den Ausbau von Eliteuniversitäten. Das Ziel: sowohl Bildung als auch Forschung an chinesischen Universitäten auf hohem internationalem Niveau zu etablieren. Diese Hochschuloffensive trägt den Namen „Projekt 211“. Neben der Sun Yat-sen-Universität sind drei weitere Universitäten Guangzhous an diesem Projekt beteiligt: Die Jinan-Universität, die Pädagogische Universität und die Technische Universität.

Nach Angaben des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) studieren momentan 23 Millionen Studenten an 2236 Universitäten. Für das Jahr 2007 werden 4 Millionen Absolventen ausgewiesen. Zum Vergleich: Für das Wintersemester 2006/2007 werden an Deutschlands Hochschulen 1,9 Millionen Studierende geführt. Davon waren 146.000 Studierende aus dem Ausland.

Der Austausch von Studierenden hat in Deutschland wie in China Tradition. An Chinas Universitäten waren 2005 rund 141.000 ausländische Studierende eingeschrieben. Um den Austausch kümmert sich auf deutscher Seite federführend der DAAD. Pro Jahr fördert der DAAD rund 55.000 Studierende insgesamt, davon 21.000 Deutsche.

Am 22. Oktober 2008 veranstalteten DAAD und die Erziehungskommission der Stadt Guangzhou den deutschen Hochschultag. Dort hatten Interessenten die Möglichkeit, sich über ein Studium in Deutschland sowie dessen Vorraussetzungen zu informieren.


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