Ein Projekt von Markus Heinsdorff und verschiedenen Universitäten für das „Deutsch-Chinesische Haus“ auf der EXPO 2010 in Shanghai: Sechs Universitäten der sechs Stationen von „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ und seinen „Deutsch-Chinesischen Promenaden“ haben jeweils 160 Bilder über Ihre Städte für das „Recycling-Kunstprojekt“ geschaffen. Als Kunstinstallation entstanden daraus sechs Loungetische für des „Deutsch-Chinesische Haus“. Jeder Tisch zeigt auf 160 Abbildungen ein Portrait als Collage der jeweiligen Stadt mit denen die Oberflächen der Tischobjekte aus recyceltem Material entworfen und gebaut wurden. Das Konzept besteht darin, die einzelnen Stationen mit dieser Installation zu vernetzen und somit bleibende Erinnerungen an die Städte zu schaffen. Die Tische sind zu einem festen Gestaltungsbestandteil der Lounge des „Deutsch-Chinesischen Hauses“ und dem Gesamtkonzept für nachhaltiges, zukunftsweisendes Design geworden, werden täglich genutzt und bieten den Besuchern die Wahl: Setzen Sie sich an den Runden Tisch aus Nanjing, Chongqing, Guangzhou, Shenyang, Wuhan oder Shanghai.
Die Projektkoordination wurde übernommen von Tong Lingfeng, Architekt in Shanghai. Die beteiligten Universitäten sind: Southeast/ School for Architecture in Nanjing, Chongqing University/ Faculty for Architecture in Chongqing, Luxun University/ Faculty for Architecture in Shenyang, Huazhong University of Science and Technolgy/ Faculty for Architecture in Wuhan, sowie die Shanghai University/ Faculty for Architecture.
Weiter Recycling-Kunstinstallationen und -Workshops in Verbindung mit der „Deutsch-Chinesischen Promenade“ von Markus Heinsdorff fanden im Frühjahr 2009 im Shenyanger Stadtpark-Glaspavillon und in der Galerie der Luxun-Akademie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Landschaftsarchitektur der Universität Freising statt, sowie in Wuhan im Herbst 2009 auf der „Deutsch-Chinesischen Promenade“ im Architekturinstitut der Universität Wuhan.