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Ministerin Schavan eröffnet Deutsch-Chinesische Promenade in Shenyang und besucht Konferenz zur krisenfesten Berufsbildung
Im „Deutsch-Chinesischen Jahr der Wissenschaft und Bildung 2009/2010“ reiste Bundesforschungsministerin Annette Schavan auf Einladung des chinesischen Ministers für Wissenschaft und Technologie, Wan Gang, vom 10. bis zum 13. Juni nach China. In der nordostchinesischen Metropole Shenyang eröffnete die Ministerin die Deutsch-Chinesische Promenade der Veranstaltungsserie „Deutschland und China - Gemeinsam in Bewegung“ (DuC) und besuchte eine von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit und Entwicklung (GTZ) GmbH organisierte Berufsbildungskonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Die Ministerin diskutierte gemeinsam mit deutschen Ausbildungspraktikern und chinesischen Politikern, Unternehmern und Schulleitern neue Ideen, wie die Berufsausbildung in China besser auf den Fachkräfte-Bedarf der Unternehmen abgestimmt werden kann. Schon lange klagen die in China ansässigen deutschen Unternehmen über einen Mangel an praxisgerecht qualifiziertem Personal, der trotz Wirtschaftskrise und steigender Arbeitslosigkeit weiterhin besteht. Eines der größten deutschen Unternehmen in Nordchina, BMW Brilliance Automotive Ltd., hat daher bereits eigene praktische Lehrinhalte, Unterrichtsmaterialien und -methoden für Auszubildende entwickelt und dabei eng mit der GTZ im Rahmen einer PPP zusammengearbeitet. Seit 2006 hat BMW schon über 600 Berufsschülern aus Shenyang Praktika in der Automobil-Produktion ermöglicht. In Shenyang werden innovative Wege gesucht, wie das in der innerbetrieblichen Ausbildung verwurzelte deutsche Berufsbildungssystem auch im staatlichen Schulsystem Chinas Jugendlichen neue Zukunftsperspektiven eröffnen und krisensichere Arbeitsplätze erschließen kann.
© Copyright by GTZ. Alle Rechte vorbehalten. (Quelle: http://www.gtz.de/de/index.htm)
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